Satzung


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen ”Drachen- und Gleitschirmclub Bayerwald e.V.”. Der
Verein hat seinen Sitz in 94541 Grattersdorf, Landkreis Deggendorf. Das
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Der Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung. Ziel des Vereins ist es, nach
bestehenden Vorschriften alle am Drachen- und Gleitschirmflugsport Interessierten
im Großraum Bayerwald zusammenzufassen. So besteht eine Hauptaufgabe in
der selbstlosen Förderung des Drachen- und Gleitschirmflugsports, verbunden mit
der geistig-technischen Ertüchtigung seiner erwachsenen und jugendlichen
Mitglieder in natur- und landschaftsverträglicher Form. Dieser Zweck soll in der
Hauptsache erreicht werden durch:
a) Anleitung der Mitglieder zu sicheren und verantwortungsvollen Drachenund
Gleitschirmfliegern;
b) Hinführung und Förderung von Drachen- und Gleitschirmfluginteressierten
zur Ablegung einer Ausbildung entsprechend den jeweils geltenden
Gesetzen und Vorschriften der Verbände;
c) Erschließen, Unterhalten und zur Verfügung stellen von geeigneten
Drachen- und Gleitschirmfluggeländen im Bayer. Wald und im näherem
Einzugsgebiet.
d) Ausrichtung von Wettbewerben und Meisterschaften;
e) Förderung der Touristik;
f) Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen, Veranstaltungen
bzw. Teilnahme an flugsportlichen Veranstaltungen.
g) Mitgliedschaft des Vereins beim Fachverband der Gleitschirm- und
Drachenflieger (DHV in Gmund / Tegernsee). Die Meldung der
Vereinsmitglieder an den Verband erfolgt durch die Vorstandschaft unter
besonderer Berücksichtigung des Einverständnisses des Mitglieds, der
Vereins- und Verbandssatzung.
Alle parteipolitischen Bestrebungen sind ausgeschlossen. Der Verein steht auf
demokratischer Grundlage.
Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie
erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins
weder die eingezahlten Beiträge zurück noch haben sie irgendeinen Anspruch auf
das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den
Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen, begünstig werden.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist nur in den Grenzen des §7 der
Gemeinnützigkeitsverordnung und der künftig an dessen Stelle tretenden
steuerlichen Vorschriften zulässig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zwecks fällt das Vermögen an die politische Gemeinde Grattersdorf, die es
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Jede
Änderung der Satzung ist dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

§ 3 Mitgliedschaft
Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt, Einschränkungen auf bestimmte
Personenkreise aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen sind nicht
statthaft.
Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern.
Mitglieder des Vereins können sein:
a) aktive Mitglieder
b) passive Mitglieder
c) fördernde Mitglieder
d) Ehrenmitglieder
Clubmitglieder, die sich im Sinne des Vereinszwecks sportlich betätigen, gelten als
aktive Mitglieder.
Passive und fördernde Mitglieder sind alle anderen.
Einzelne Clubmitglieder, aktiv, passiv oder fördernd, können in der
Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Nicht–Clubmitglieder können auf Grund besonderer Verdienste oder Leistungen für
den Verein auf Antrag zum Ehrenmitglied ernannt werden. Die dazu notwendige
Abstimmung muss einstimmig für die Ernennung sein.
Ordentliches Mitglied kann jeder Ehrenhafte beiderlei Geschlecht werden, der das
16. Lebensjahr vollendet hat.
Bei Minderjährigen über 16 Jahren ist der Aufnahmeantrag vom gesetzlichen
Vertreter zu stellen.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheiden die beiden
Vorstandsvorsitzenden und der Sportwart.
Der Antrag soll Namen, Alter, Anschrift, Willenserklärung zur
Verbandsmitgliedschaft, Anerkennung der Satzung, ggf. Luftfahrerschein mit
Berechtigungen und die Bankverbindung des Antragstellers enthalten.
Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand verpflichtet, dem
Antragsteller die Gründe der Ablehnung bekannt zu geben.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
a) mit dem Tod des Mitglieds
b) durch freiwilligen Austritt
c) durch Streichung aus der Mitgliederliste
d) durch Ausschluss aus dem Verein
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied
des Vorstands. Er ist ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste
gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des
Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem
seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens 3 Monate verstrichen sind. Die
erfolgte Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat,
durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der
Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist
Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu
rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen,
und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu geben.
Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht
der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer
Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand
eingegangen sein.
Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei
Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung
einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht
erlassen.
Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den
Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist,
so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass der
Ausschluss nicht gerichtlich angefochten werden kann.

§ 5 Mitgliedsbeiträge, Einnahmen, Ausgaben
Von den Mitgliedern werden Beiträge (Vereinsbeiträge und entsprechend dem
Willen des Mitglieds Fachverbandsbeiträge) erhoben. Die Abgaben der Mitglieder
an den Fachverband (DHV) sind im Beitrag enthalten. Die im Beitrag ggf.
enthaltenen Fachverbandsbeiträge werden vom Verein an den Verband abgeführt.
Es können für besondere Leistungen des Vereins an die Mitglieder Gebühren
erhoben werden. Die Höhe der Beiträge (Vereinsbeiträge) und Gebühren und
deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Für Jugendliche
ermäßigen sich die Beiträge (Vereinsbeiträge) und Gebühren. Der Vorstand und
die Beiräte können in sozialen Härtefällen die Beiträge (Vereinsbeiträge) und
Gebühren ermäßigen oder erlassen.
Bei Eintritt während des Jahres erfolgt eine monatsgenaue Abrechnung. Bei
Kündigung oder Ausschluß während des Jahres besteht kein Anspruch auf
Rückzahlung von Beiträgen.
Von Gastfliegern, d.h. Drachen- und Gleitschirmflieger von anderen Vereinen,
kann bei der Benützung der clubeigenen Gelände die Vereinsmitgliedschaft für
einen Tag oder die Dauer der Benützung gefordert werden. Die Beiträge bzw. die
Gasthof zum Büchelstein Peter Raith Kerschbaum 29 94541 Grattersdorf Tel. 09908/224
Bei Wettbewerben oder anderen flugsportlichen Veranstaltungen gilt diese
Regelung für Gastflieger nicht.
Die Einnahmen des Vereins setzen sich zusammen aus:
a) den Vereinsbeiträgen der Mitglieder (ggf. Verbandsbeiträge werden an den
Verband abgeführt),
b) Gebühren,
c) freiwilligen Spenden und dergleichen.
Zu den Ausgaben aus dem Vereinsvermögen bis zu einer Höhe von 750,-- Euro
ist der Vorstand ermächtigt. Für Ausgaben in der Höhe von über 750,-- bis 2.500, -
- Euro ist die Zustimmung des Beirates, für Ausgaben über 2.500,-- Euro ist die
Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.
Die an den Dachverband abzuführenden Verbandsbeiträge unterliegen nicht der
Zustimmungspflicht.
Über die getätigten Ausgaben werden die Mitglieder in entsprechenden
Zeitabständen unterrichtet. Die Kontrolle der Kassenführung obliegt 2 Revisoren,
die bei jeder Neuwahl der Vorstandschaft und des Beirats neu von der
Mitgliederversammlung zu bestimmen sind.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) der Beirat
c) die Mitgliederversammlung

§ 7 Haftung des Vereins
Der Verein haftet nicht für Schäden im Zusammenhang mit dem Vereinsleben,
soweit dies gesetzlich zulässig ist. Der Verein haftet also insbesondere nicht für
Unfälle, die auf von ihm gemieteten, gepachteten, in seinem Eigentum stehenden
oder auch bloß genutzten Grundstücken, Einrichtungen, Bauwerken oder
Gebäuden erfolgen. Der Verein übernimmt keine Haftung für Unfälle, die auf dem
vom Verein betriebenen Geländen erfolgen (hierzu zählen alle zugelassenen oder
nicht zugelassenen, in Erprobung befindlichen Fluggelände, um die sich der Verein
kümmert). Alle aktiven Piloten üben ihren Sport eigenverantwortlich aus, gleiches
gilt für Arbeitseinsätze oder sonstige Veranstaltungen aller Art, auch wenn diese
vom Verein initiiert wurden. Der Haftungsausschluss gilt nicht, soweit eine
Haftpflichtversicherung eintritt. Ebenso ausgenommen vom Haftungsausschluss
sind Schäden aus Vorsatztat.

§ 8 Der Vorstand
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden
Vorsitzenden in personalunion des Schriftführers, dem Kassenwart und dem
Sportwart.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des
Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende,
vertreten.
Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 750,-- Euro sind für den Verein nur
verbindlich, wenn die Zustimmung des Beirates hierzu schriftlich erteilt ist.
Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 2500,-- Euro sind für den Verein
nur verbindlich, wenn die Mitgliederversammlung durch Beschluss die Zustimmung
erteilt hat.

§ 9 Die Zuständigkeit des Vorstands
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht
durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem
folgende Aufgaben:
1.) Vorbereitung der Mitgliederversammlung, Aufstellung der Tagesordnung;
2.) Einberufung der Mitgliederversammlung;
3.) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
4.) Bei Bedarf Aufstellung eines Haushaltplans für jedes Geschäftsjahr;
Durchführung; Erstellung eines Jahresberichts;
5.) Aufstellung von Richtlinien für den Betrieb der vereinseigenen Anlagen,
Einrichtungen und Geräte;
6.) Abschluss und Kündigungen von Arbeitsverträgen;
7.) Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.
Der Vorstand ist verpflichtet, in allen wichtigen Angelegenheiten die Meinung des
Beirats einzuholen.
Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, jederzeit in die Kassenbücher Einsicht zu
nehmen.

§ 10 Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren
(vom Tag der Wahl an gerechnet) gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des
Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind
nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der
Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Dauer
des Amts für den Ausgeschiedenen wählen.

§ 11 Beschlussfassung des Vorstands
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die
vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden,
schriftlich, fernmündlich oder mittels elektronischer Medien (Fax, E-Mail)
einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen
einzuhalten.
Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist
beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der
Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der
Beschlussfassung entscheidet die Mehrzahl der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende.
Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom
Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der
Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das
Abstimmungsergebnis enthalten.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem und elektronischem Weg gefasst
werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden
Regelung erklären.

§ 12 Der Beirat
Der Beirat besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Er wird auf die Dauer von
zwei Jahren (vom Tag der Wahl an gerechnet) von der Mitgliederversammlung
gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Beirats im Amt. Jedes Mitglied des
Beirats ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die dem Verein
mindestens ein Kalenderjahr angehören. Die Vorstandsmitglieder können nicht
zugleich Mitglieder des Beirats sein.
Die Mitglieder des Beirats haben zumindest folgende Funktionen:
1.) Geländewart in personalunion mit Mitgliederbetreuung
2.) Windenwart in personalunion mit Anlagen- und Gerätewart
Bei Bedarf kann der Vorstand weitere Beiratsposten durch Beschluss bestimmen,
die Besetzung bis zur nächsten Hauptwahl erfolgt durch Wahl der
Mitgliederversammlung.
Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu
beraten. Er unterrichtet sich über die Anliegen der Vereinsmitglieder und macht
dem Vorstand Vorschläge für die Geschäftsführung. Bei Rechtsgeschäften mit
einem Geschäftswert von mehr als 750, -- bis 2.500,-- Euro ist jedes Mitglied des
Beirats in gleichem Maße stimmberechtigt wie ein Mitglied der Vorstandschaft.
Mindestens einmal im Halbjahr soll eine Sitzung des Beirats stattfinden. Der Beirat
wird vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins
schriftlich, fernmündlich oder mittels elektronischer Medien mit einer Frist von
mindestens einer Woche einberufen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es
nicht.
Der Beirat muss einberufen werden, wenn ein Beiratsmitglied die Einberufung
schriftlich oder mittels elektronischer Medien vom Vorstand verlangt. Wird dem
Verlangen innerhalb von zwei Wochen nicht entsprochen, ist das Beiratsmitglied,
das die Einberufung des Beirats vom Vorstand verlangt hat, berechtigt, selbst den
Beirat einzuberufen. Zu den Sitzungen des Beirats haben alle Vorstandsmitglieder
Zutritt, auch das Recht zur Diskussion, aber kein Stimmrecht.
Die Vorstandsmitglieder sind von den Sitzungen des Beirats zu verständigen. Die
Sitzungen des Beirats werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins geleitet. Ist auch dieser verhindert,
leitet das Beiratsmitglied die Sitzung, das am längsten dem Verein angehört. Der
Beirat bildet seine Meinung durch Beschlussfassung. Bei der Beschlussfassung
entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Beiratssitzung, auch
wenn dies ein Vorstandsmitglied ist.
Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die
restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied wählen. Die
Beschlüsse des Beirats sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom
jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben.

§ 13 Die Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine
Stimme.
Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten
zuständig:
1.) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplans für das
nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des
Vorstandes; Entlastung des Vorstandes.
2.) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Beiträge und Gebühren.
3.) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Beirats.
4.) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des
Vereins.
5.) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss
des Vorstands.
6.) Ernennung von Ehrenmitgliedern.
In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann
die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der
Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die
Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
Bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 2.500,-- Euro beschließt die
Mitgliederversammlung, ob dem Rechtsgeschäft zugestimmt wird.

§ 14 Die Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche
Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer
Frist von einer Woche unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Mitglieder
sind schriftlich oder mittels elektronischer Medien zu laden. Die Frist beginnt mit
dem der Absendung folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als
zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt
gegebenen Adresse gerichtet ist.
Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§ 15 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist
kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.
Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der
vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss
schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Die Mitgliederversammlung ist nicht
öffentlich.
Der Versammlungsleiter kann jedoch Gäste zulassen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben daher
außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei
Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche
von vier Fünfteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit
Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.
Für Wahlen gilt folgendes:
Es gilt der Kandidat als gewählt, der die Mehrheit der Stimmen aller erschienenen
Mitglieder auf sich vereinigt. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat diese
erforderliche Stimmenmehrheit erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den
Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es soll folgende
Feststellungen enthalten:
1.) Ort und Zeit der Versammlung
2.) die Person des Versammlungsleiters
3.) die Zahl der erschienenen Mitglieder
4.) die Tagesordnung
5.) die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut mit angegeben werden.

§ 16 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tage der
Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere
Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der
Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung
entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die
erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die
Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei
Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

§ 17 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es
erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich
oder mittels elektronischer Medien unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom
Vorstand verlangt wird.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Paragraphen 13, 14,
15 und 16 entsprechend.

§ 18 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im §
15 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende
und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten
Liquidatoren. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen
fällt der politischen Gemeinde Grattersdorf zu, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Die vorstehenden
Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen
Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. Eine Änderung der
Satzung hinsichtlich der Person des Anfallberechtigten bedarf der Genehmigung
des Finanzamtes.
Die vorstehende neue Fassung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom
9. 3. 2002 beschlossen. Sie ersetzt die am 27.2.1977 beschlossene Satzung der
Gründungsversammlung mit Ihren nachträglichen Satzungsänderungen A und B.
Soweit die Satzung keine eigene Regelung enthält, gelten im übrigen die Vorschriften
des BGB. Eventuell unwirksame Bestimmungen lassen die Gültigkeit der Satzungen im
übrigen unberührt.

<nach oben>